Didaktisches

Von Johannes Schulte, 22 Februar, 2021

"Super-Nova" der Religiosität - so beschreibt der Philosoph Charles Taylor die geistliche Entwicklung unserer Tage. Wir alle spüren es in unserem Alltag immer deutlicher: Die Volkskirchen des letzten Jahrtausends brechen tosend ins sich zusammen. In beiden Kirchen schrumpfen die Mitgliederzahlen rasant zusammen und der Ausblick in die Zukunft sieht auch nicht gerade rosig aus. Viele "Noch-Gläubige" deuten diese Entwicklung als eine Zuspitzung der Säkularisierung in der Post-Post-Moderne oder schlimmer noch: Die Leute glauben nicht mehr - und sie brauchen den Glauben auch nicht mehr.

Von Gastbeitrag, 20 November, 2020
Ein Gastbeitrag von Sabine Depew: "Non scholae sed vitae discimus." Die Worte des römischen Philosophen Seneca sind uns sicher mehr als einmal eingetrichtert worden. Aber als wir sie verstanden hatten, waren wir meistens schon mitten im Leben drin, denn es ist nicht nur das Leben für das wir lernen sollen, sondern das Leben selbst ist unser größter Lehrmeister. Ihm verdanken wir unsere Bildung. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Von Gastbeitrag, 1 Dezember, 2020
Ein Gastbeitrag von Katharina Goldinger: Unser Bild vom Lernen ist oft ein schulisches: Vor dem inneren Auge sortieren sich Bankreihen in Reih und Glied, um eine geordnete Formation mit Blick zur Tafel einzunehmen. Im Dreiviertelstundentakt wechselt das Themengebiet. „Lernen“ ist in dieser Vorstellung das Ansammeln von Informationen, deren lebenspraktischer Nutzen sich unter Umständen erst im  Nachhinein erkennen lässt.
Von Christian Schramm, 12 November, 2020
Muss schön sein, was gut ist? – Diese Frage wird auf der Startseite der Digitalen Domschule in den Raum gestellt. Ich möchte die Frage ein klein wenig modifizieren, etwas drehen und wenden: Hängen Schönheit bzw. Ästhetik und Lernen eigentlich zusammen? Bzw. wie? Hat das eine für das andere eine Relevanz? Bzw. welche? Darüber möchte ich mit Ihnen nachdenken.
Von Johannes Schulte, 17 März, 2021

Zunächst einmal: Was sind Hackathons? Hackathons kommen aus dem IT-Bereich und sind Events, auf denen viel getüftelt wird. In der Regel bilden sich viele kleine Teams, die unter Zeitdruck eine Idee entwickeln und diese praktisch umsetzen wollen. Die Teams richten ihre Anstrengung dabei auf ein "Use-Case": Es soll etwas Innovatives entwickelt werden, dass in dieser Form noch nicht existiert und "unbedingt gebraucht" wird! Dafür haben die Teams oftmals dann 24 Stunden Zeit, um ihre Idee in die Praxis umzusetzen.

Von Johannes Schulte, 13 Februar, 2021
Hallo zusammen! Ich bin Johannes Schulte und eigentlich sollte ich jetzt nicht vor dem PC sitzen, sondern in einem Klassenzimmer. Warum? Ich studiere im vierten Semester Praktische Theologie in Mainz und würde jetzt regulär ein Schulpraktikum irgendwo im Bistum Mainz absolvieren.
Von Christian Schramm, 4 Februar, 2021
… sondern wir lernen fürs Leben.“ – Non scholae sed vitae discimus. Dieses Bonmot ist von Generationen von Schüler*innen satirisch-ironisch umformuliert worden: „Wir lernen nicht für die Schule, sondern wir lernen für die Katz‘/Tonne!“ Womit wir auf eine höchst zentrale Herausforderung gestoßen sind, die auch für die Digitale Domschule relevant ist.